"Rakows Dom" von Lorenz Langegger

Havelse, 26. August 2019

Gastspiel der Theatergruppe "Acht machen Theater"

Rakow will einen gigantischen Dom bauen: dreimal so groß wie ein Fußballfeld, doppelt so hoch wie ein Baukran und eine Kuppel mit dem Umfang einer Finnenbahn. Das größte Hindernis ist jedoch der Pfarrer, der sich gegen den Dom wehrt: die Gemeinde sei einfach zu klein und der Organist zu schlecht für eine Domorgel. In der Tat, die Stadt braucht zwar keinen Dom, aber sie braucht Rakow – sein Geld, seine Steuern, seine Investitionen. Rakow ist das alles egal, solange der Dom den Tod seiner Tochter verschleiert und die umhergehenden Gerüchte verstummen lässt. „Rakows Dom“ beschreibt den Irrsinn des Glaubens an Geld und Macht, die Absurditäten politischer Mechanismen und die große Verdrängung einer Familienlüge.

Aufführung am 06.09.2019

um 19 Uhr

in der Versöhnungskirche

Eintritt ist frei

 

Wer baut heute noch einen Dom?

In welchem Jahrhundert leben wir?

Rakow.

Rakow baut einen Dom.

Heute.

Mitten in der Stadt.

Hinter dem Bahnhof.

Und die Stadt muss sich entscheiden -

Für oder Gegen den Dom.

Diese Entscheidung spaltet die Stadt.

Bringt Geheimnisse ans Licht.

Stellt Ideale in Frage.

Schmiedet neue Allianzen.

Und erweist sich am Ende als explosiv.